Mittwoch, 31. August 2016

Und plötzlich ist das Neue da

Die letzten Tage staune ich immer wieder. Ich staune wie machtvoll wir wirklich sind. Ich staune, wie schnell sich die Dinge ändern können, wenn wir den Fokus verschieben. Ich staune, wie hervorragend dieses System Leben funktioniert. Und ich staune darüber, wie grandios sich plötzlich alles fügt.

Das ganze Jahr war bisher das Neue ganz deutlich zu spüren. Wir konnten ahnen in welche Richtung sich unser Leben verändern wird. Es war fast zum Greifen und doch mochte es sich bisher nicht so richtig zeigen. Mal hatte man das Gefühl, dass es jetzt gleich losgehen würde, nur um quasi fünf Minuten später wieder total ausgebremst zu werden und wieder im alten Schlick zu stecken. Ständig hatte ich das Gefühl "Jetzt! Jetzt geht's los! Jetzt ist das Alte endgültig weg und das Neue breitet sich aus." Pustekuchen. Jedes Mal Pustekuchen. Es war ein ständiges hin und her, ein ständiges auf und ab von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt. Manchmal ging mir echt die Geduld aus. Manchmal hätte ich wahrlich alles an die Wand werfen können, weil ich scheinbar kein Stück voran kam. Und doch war aufgeben keine Option. Das war es nie! Tief in mir wusste ich ganz genau, dass ich total richtig bin, dass ich genau auf meinem Weg bin, dass das schon alles so passt, auch wenn ich das Gefühl hatte, mit angezogener Handbremse unterwegs zu sein, dass da draußen mein Leben ohne mich stattfindet.

Vor ungefähr zwei Wochen wurde mir dann total bewusst, wie sehr mir auch die Freude und die Leichtigkeit abhanden gekommen sind, wie sehr wieder der Kopf übernommen hatte, wie weit ich vom jeweiligen Moment entfernt war, ganz weit weg von mir und meiner Intuition, habe mir ständig Gedanken über die Zukunft gemacht und darüber wie sie denn nun sein könnte. Ich war überrascht, nahm es aber wertungsfrei zur Kenntnis.

Dabei reicht es doch völlig aus immer im Moment zu sein, nur im Moment können wir genau entscheiden, was JETZT dran ist. Mehr gilt es nicht zu tun. Wir müssen nicht das fertige große Ganze sehen und kennen. Unsere grandiose Intuition kennt in jeder Sekunde den Weg und den nächsten Schritt. Das durfte ich mir wieder ganz deutlich bewusst machen. Nach dieser Erinnerung folgte eine Aneinanderreihung von wunderbaren Impulsen und Entscheidungen.

Ich habe mich wieder ganz bewusst und mit jeder Faser meines Herzens für die Freude entschieden, habe angefangen mir jeden Moment zu überlegen, was mir gut tut und was genau JETZT dran ist, was mir JETZT Freude macht, mit was ich mir jetzt beweisen kann, dass ich es mir wert bin, dass ich wertvoll bin, dass ich mich liebe und habe mich entschieden davon jeden Tag ein bisschen mehr zu machen.

Und auch folgende Entscheidungen habe ich nochmal getroffen, voller Inbrunst:
  • Meine Intuition entscheidet in JEDEM Moment!
  • Meine Intuition ist MEINE Wahrheit!
  • Ich gehe sicher meinen Weg, den Weg meiner Seele, wie immer er aussehen mag.
  • Ich erlaube mir Freude, Leichtigkeit und Genuss!
  • Ich werde immer mehr sichtbar und trete immer mehr mit meinen Fähigkeiten und allem, was mich ausmacht in Erscheinung!
  • Ich feiere das Leben!
  • Ich bin bereit für ein Leben aus und in der Fülle!

Weiter Entscheidungen aus einem ganz wunderbaren Retreat von Heidi Marie Wellmann kamen hinzu:
  • Ich bin bereit mein Mangeldenken aufzugeben. Ich bin bereit mich von Mangel jeglicher Art auf allen Ebenen zu verabschieden.
  • Ich bin bereit, die unendlichen Möglichkeiten, mich zu entfalten, zu erkennen und umzusetzen.
  • Meine Wunden schließen sich, mein Herz heilt und ich (mein Licht) beginne hell zu leuchten.

Dann habe ich mich gefragt, warum ich meine Berufung leben will, was mein Motor ist, was mich antreibt. Und die Antwort ist, dass nichts erfüllender ist als das. Dass ich diesen meinen Seelenweg gehen will, mit allen Konsequenzen.

Dann habe ich mich gefragt, was meine Einzigartigkeit ausmacht, was mich besonders und grandios macht, hab mir alles in Erinnerung gerufen, was ich schon geleistet und geschafft habe, wie wunderbar und heilsam meine Fähigkeiten sind und habe angefangen es tatsächlich wieder zu fühlen, meinen Wert zu fühlen. Davon war ich nämlich echt weit weg. Und dann kam alles wieder in Fluss.

Ich vertraue total auf meine Intuition und Entscheidungen werden nie mehr anders getroffen. Ich erinnere mich ständig und immer wieder an meine grandiose Einzigartigkeit und meinen Wert für diese Welt. Ich bleibe im Moment und schaue immer JETZT was dran ist, der Rest ergibt sich. Ich stehe voll und ganz zu mir und zeige mich mit dem, was ich will. Ich bin mir bewusst, dass es einen Grund hat, dass all diese Fähigkeiten in mir angelegt sind. Ich soll sie gebrauchen, sonst wären sie nicht da. Das Leben hat diesen meinen Weg für mich, denn das Leben verschwendet nichts. Es will die in mir angelegten Fähigkeiten erleben. (All diese Erinnerungen kamen ebenfalls von Heidi Marie Wellmann und zwar genau zur richtigen Zeit! Danke dafür!!!♥)

Das alles hat dann in wenigen Tagen BOOM gemacht und plötzlich schießt mir die Freude und die Leichtigkeit aus allen Poren und die Gewissheit, dass alles bestens ist und ich an meinem Weg gar nicht vorbei komme ist wieder 1000%ig!

Seither überschlagen sich die Ereignisse, Inspirationen, Impulse und Ideen. Plötzlich fügt sich das Bild, das ich eh schon von mir hatte noch besser zusammen, wird noch größer, wird noch deutlicher. Ich bin mir meiner noch mehr bewusst. Ich mutiere total zum Frühaufsteher, springe aus dem Bett, weil ich es kaum erwarten kann, all die Ideen umzusetzen. In einer Woche habe ich mehr von meiner To-Do-Liste fürs Leben abgehakt als vorher in 5 Jahren.

Das Neue ist nicht mehr nur zu spüren und zu erahnen, es zeigt sich ganz deutlich. Es ist JETZT da. Das ist so schön!!! Ich habe die Tage auch immer wieder Tränen in den Augen, weil das alles einfach so grandios ist. Plötzlich weiß man ganz deutlich wer man ist, noch deutlicher als eh schon. Plötzlich hat das Warten ein Ende. Plötzlich ist das Neue da, auf das man so lange hingearbeitet hat, an das man so lange geglaubt hat, ohne wirklich viele Ergebnisse zu sehen.

Ob das alles nun passiert ist und auf einmal klappt, weil die Zeit einfach reif dafür war oder ob es daran liegt, dass ich den Fokus so sehr und so bewusst auf die Freude gerichtet habe, so viele wichtige Entscheidungen getroffen habe oder ob es ein Zusammenspiel aus beidem ist, sei dahingestellt. Ich glaube, dass es jetzt einfach dran ist und dass ich mich nochmal ganz bewusst dafür entscheiden durfte, also an das Zusammenspiel. Und es scheint wieder kollektiv zu sein, denn um mich rum ereignet sich ganz Ähnliches. Immer mehr Menschen wissen plötzlich warum sie hier sind. Immer mehr trauen sich plötzlich, sich zu zeigen und der Welt ihre wunderbaren Fähigkeiten zu schenken. Immer mehr trauen sich plötzlich anders zu sein und aus der Norm auszubrechen. Immer mehr finden zurück zu sich. Immer mehr kommen plötzlich ins Handeln, setzen ihre Ideen um und alles beginnt zu Fließen.

Plötzlich ist das Neue da und ich bin unsagbar dankbar, demütig und berührt! Ein denkwürdiger Moment, den ich so lange herbeigesehnt habe. ♥

Herzensgrüße von mir
Anja

Foto: Anja Reiche

Dienstag, 23. August 2016

Mind blowing

Wow! Eigentlich bin ich hundemüde. Die Nacht war extrem kurz, der Kopf rattert unaufhörlich, weil er die unzähligen Impulse und Eindrücke nur schwer in der Fülle verarbeiten kann und mein Herz und meine Seele schlagen einen Purzelbaum nach dem anderen. Ich bin total geflasht von all dem, von dieser wunderbaren, zauberhaften, warmen, herzlichen, nährenden, Grenzen sprengenden, neue Welten eröffnenden, nahen, total offenen, neuen und doch so vertrauten, innigen Begegnung der letzten 24 Stunden. Ich bin hin- und hergerissen zwischen dem dringenden Bedürfnis, einfach nur zu schlafen und dem Bedürfnis jetzt diesen Artikel zu schreiben, weil alles noch so frisch und greifbar ist. Wie ihr seht, hat der Artikel gewonnen. ;)

Was diesen Boom ausgelöst hat? Ein grandioser Mensch, der gestern auf seiner Tour durch Deutschland auch bei uns einen Stop eingelegt hat. Kein geringerer als der wunderbare Blogger, Autor, Mutmacher, Lebenskünstler, Ex-Hasenfuß und "Sein-Leben-um-180-Grad-Dreher" Mischa von adios angst! Schon als ich auf seinem Blog von seiner Reise durch Deutschland gelesen habe, auf der er interessante Menschen mal in echt kennenlernen wollte, die er bislang nur aus dem Internet kennt, habe ich mir gewünscht, dass sein VW-Bus Dr. D. auch in Ibbenbüren anhalten möge. Und so war es dann auch. Am Samstagmorgen überraschte mich die Anfrage, ob ich Montag Zeit hätte. Aber sowas von hatte ich da Zeit...

Gestern um 15 Uhr rollte dann das grüne Gefährt und mobile Zuhause samt Mischa auf den Hof und es war schnell klar, dass unsere Zuneigung und unser Einklang nicht nur im Netz funktioniert. Gefühlt haben wir bis zu seiner Abfahrt vorhin ununterbrochen geredet und uns keinen Millimeter bewegt. Selbst ein Klogang war zu viel Unterbrechung und hätte am liebsten gar nicht stattgefunden. ;)

Begegnet ist mir ein Mensch, dem die Lebensenergie und -lust förmlich aus allen Poren schießt, der  Bock auf dieses Leben hat, der in allen Lebensbereichen völlig abgeklärt und ganz bei sich ist, der kompromisslos er selbst ist. Immer! Der voll und ganz in seiner Macht ist und, wie er so schön sagt, "das Leben an den Eiern packt" und sein Ding macht, es sich so gestaltet, wie er es für richtig hält, wie es ihm gut tut. Man mag nicht glauben, dass der gleiche Mensch vor drei Jahren noch alle möglichen Ängste hatte, depressiv war, fünf verschiedene Psychopharmaka einnahm, kein Auto mehr fuhr und sein Leben in der Summe zum kotzen und alles, nur nicht lebenswert fand. Das alles, hat er aus eigener Kraft geschafft mit bloßem Willen und dem Wissen, dass es auch anders gehen muss. Er hat sich seine Themen angeschaut, hat sich seinen Schatten mehr als mutig gestellt und eine Wende hingelegt, wie sie im Buche steht. Die Tabletten sind Geschichte, die Depression und Ängste ebenfalls. Übrig ist sein wahrer Kern, sein Wesen, seine Freude!

Ich ziehe meinen Hut vor diesem Erfolg, vor diesem Mut, vor diesem Weg und vor allen  Dingen vor diesem Ergebnis! Dieser Mensch ist ein wunderbares Beispiel dafür, dass uns nichts, aber auch schon gar nichts von einem geilen Leben abhalten kann, davon unser Ding zu machen, wie widrig die Umstände auch erscheinen mögen, davon eine positive Wende herbeizuführen - außer vielleicht wir selbst halten uns ab.

Wenn ihr mehr über Mischa und seinen Weg zurück zu sich selbst lesen wollt, dann schaut gerne auf seinen Blog. Eine wahre Fundgrube an Anregungen und Ansätzen, die beschreiben wie er diese Wende geschafft hat.

Mischa, ich danke dir für dein Sein und Wirken, dein wunderbares Beispiel, dein Mut machen! Du bist einfach großartig!!!

Interview-Session im Inneren von Dr. D.
Foto: Mischa Miltenberger

Donnerstag, 18. August 2016

Was ist Glück?

Ich glaube viele jagen einem Trugbild von Glück hinterher und suchen nach dem dauerhaften Zustand von Glückseligkeit. Alles, was dem nicht entspricht, wird als falsch eingestuft, als „das darf nicht sein“, als Rückschlag, als Fehltritt, als Schwäche oder was auch immer. Ein Unterfangen, das das Glück aus meiner Sicht regelrecht vertreibt.

Glück hat für mich eine ganz andere Definition. Ich bin auch glücklich, wenn ich traurig bin und weine. So absurd sich das anhören mag, ich liebe eine jede einzelne Emotion, einen jeden Zustand und gebe mich dem voll hin.

Glück ist für mich, auch die unangenehmen Gefühle zu fühlen. Jedes einzelne Gefühl hat seine Berechtigung und keins ist schlechter als das andere. Für die Seele ist es Glück, wenn sie alle Zustände fühlen darf und ich alles liebend annehme, nichts als schlechter oder besser werte. Auch die miesen Tage haben ihre Berechtigung und sie sind wichtig und dürfen sein. Ich bin auch manchmal richtig scheiße drauf und unzufrieden und unruhig und ungeduldig. Aber das darf sein. Ich mag das alles und weiß, dass meine Grundschwingung positiv ist und solche miesen Tage gelten bei mir nicht als Rückschlag oder Misserfolg oder als Fehltritt. Nein! Sie gelten als das Leben selbst. Durch jedes Gefühl bin ich lebendig. Ein glückliches Leben ist nicht 365 Tage Sonnenschein. Es ist vielmehr eine Fülle an unterschiedlichsten „Wetterlagen“. Was wäre das Leben langweilig, wenn wir uns immer gleich fühlen würden. Was wäre das Wetter langweilig, wenn immer nur die Sonne scheinen würde. Das wäre völlig gegen die Natur. Sie braucht auch den Regen. Genau wie die Seele alle anderen Emotionen neben der Freude braucht. Sie lebt davon und dafür.

Ich weine mit Hingabe, weil es unglaublich reinigend ist, weil es Berührung ausdrücken kann, weil es Trauer ausdrücken kann, weil es Freude ausdrücken kann, Liebe, Verzweiflung, Erleichterung, Dankbarkeit. Ich bin mit Hingabe wütend und genieße das Gefühl dieser Kraft, die hinter der Wut steckt und mittlerweile zeige ich diese Wut auch gerne. Sie kann guttun, wenn wir sie mögen. Wir brauchen sie manchmal, um zu unseren Grenzen zu stehen und anderen diese zu zeigen. Wir brauchen sie manchmal, um endlich Dinge zu verändern, zu denen uns bislang der Mut gefehlt hat. Wut kann uns Mut geben. Ich bin mit Hingabe neidisch, weil ich dadurch merke, was ich auch in meinem Leben haben will, wo meine Ziele sind. Ich habe gelernt mit Hingabe ohnmächtig zu sein, mit Hingabe Angst zu haben. Und jedes Mal, wenn ein Gefühl da ist und sich vielleicht doch noch ein Widerstand gegen dieses Gefühl in mir rührt, dann mache ich mir bewusst, dass dieses Gefühl einfach nur da sein will und angenommen werden will, Teil des Lebens ist und ich nehme es liebend an, fühle es bejahend und bewusst, lade es ein, da zu sein und schon wird es weit und leicht in mir und das Drama verschwindet. Es ist einfach nur eine Emotion, die fließen will. Sie ist nicht ich.

Nur wenn wir uns nicht wehren, dann kann diese Emotion durch uns durchfließen und unseren Energiekörper auch wieder verlassen. Wehren wir uns gegen das Gefühl, dann bleibt es stecken und verstopft auf die Dauer unseren Energiekörper, weil wir NEIN dazu sagen und den Fluss behindern. Ein JA erlaubt den Fluss. Das Gefühl kommt, fließt durch uns durch und verlässt uns auch wieder. Ganz einfach, ganz natürlich. Wir durften es fühlen, unsere Seele durfte es erfahren und sie freut sich darüber. So einfach.

Ich glaube, es ist immer eine Frage, wie wir Glück definieren. Glück ist für mich die Summe aller Erfahrungen. Glück ist für mich die Fülle an Emotionen, die Fülle des Lebens selbst, mit allem, was dazu gehört, mit Tag UND Nacht, mit Sonne UND Regen, mit einatmen UND ausatmen, mit Sommer UND Winter, mit Freude UND Angst, mit groß UND klein. Glück ist für mich, mit allem, was zu mir gehört einfach ich zu sein. Ich zu sein mit allen Emotionen, mit allen Charakterzügen und Eigenarten, mit allen Erfahrungen und Entscheidungen, mit allen Wesenszügen und „Macken“.

Glück ist für mich, das zu lieben was da ist, mit dem Wissen, dass ich es irgendwie erschaffen habe. Glück ist, mich ausprobieren zu können, mich verändern zu können, neue Sachen und Zustände erschaffen zu können und all das dann wieder zu erfahren und daran zu wachsen. Glück ist Wachstum, nie endende Entwicklung. Glück ist das Wissen, mit allem verbunden zu sein, ein Teil, ein ganz wichtiger und wertvoller Teil des großen Ganzen zu sein. Glück ist für mich, mir meiner selbst, mir meiner Kraft und Macht und Schönheit und Großartigkeit bewusst zu sein. Glück ist für mich, offen sein zu können, mich zeigen zu können, weil ich mich, so wie ich bin, liebe. Damit bin ich nicht mehr angreifbar, so kann ich mich zeigen, weil ich das liebe, was ich bin, seelisch wie körperlich. Glück ist anderen mit dieser Offenheit zu begegnen, dem Leben mit dieser Offenheit zu begegnen, weil nichts mehr falsch ist oder schlecht.

Glück ist, dass alles und jeder so sein darf, wie es/er gerade ist. Genau so!

Glück ist pures SEIN frei von Wertung! 

Herzensgrüße von mir
Anja ♥

Foto: Anja Reiche

Mittwoch, 17. August 2016

Meine Vision - Wirkungskreis gesucht

Ich habe eine Vision und einen sehr großen Traum. Ich möchte Menschen begegnen von Herz zu Herz, ihnen meine Liebe schenken und sie erinnern wer sie wirklich sind, ihnen meine Gaben schenken und ihnen dienen auf ihrem Weg zu sich selbst. Ich möchte ihnen helfen, wieder sie selbst zu sein, in ihre wahre Größe zu kommen.

In Einzelarbeit und über die Ferne tue ich das schon einige Jahre und ich bin unendlich dankbar für eine jede Begegnung. Nun darf sich meine Arbeit verändern. Mich zieht es in die Welt. Ich möchte mehr Menschen begegnen, mehr Menschen die Hand reichen und ihnen die Möglichkeit geben, sich in mir zu erkennen, face to face. Ich möchte diesen Menschen dabei in die Augen sehen, tatsächlich und im wirklichen Leben in einer entspannten Atmosphäre, in der alles geschehen darf, was geschehen will, in der sich alles zeigen darf, was sich gerade zeigen möchte, in der der Fluss der Dinge Platz und Raum hat, in der es möglich ist, dass alles zur richtigen Zeit geschehen darf, sich die richtigen Menschen finden können, in einer Atmosphäre, in der alles und jeder einfach sein darf.

Mir schwebt eine Art Camp vor, eine Begegnungsstätte an der sich Menschen treffen, die sich selbst wieder finden wollen. Sie treffen sich dort mit Menschen, die genau dabei helfen können. Ich sehe wunderschöne Landschaft, die überall auf der Welt sein kann. Ich sehe verzauberte Orte mit magischer Wirkung. Lagerfeuer am Strand mit nährenden Gesprächen, gemeinsame Aktionen, bei denen man sich selbst entdecken und erfahren kann. Ich sehe Freude und viele Erkenntnisse, Leichtigkeit und Liebe. Ich sehe Menschen, die weinen vor Glück, weil sie erkennen, wer sie sind und wie einfach das Leben wirklich ist. Dort möchte ich wirken und sein zusammen mit Gleichgesinnten und Weggefährten. Dort möchte ich ein Teil der Wandlung sein. Dort möchte ich den Menschen die Hand reichen.

Diesen Traum möchte ich leben. Ich weiß, dass es schon solche Begegnungsstätten gibt und diese dürfen mich jetzt finden oder die Menschen, die den gleichen Traum leben wollen. Wer weiß schon, was sich ergibt und was das Leben für wunderbare Möglichkeiten auftut, um das alles leben zu können. Ich bin bereit, mich zu geben, dem Leben hinzugeben und das, was ich an Fähigkeiten mitgebracht habe, noch mehr in die Welt zu tragen.

Darum teilt diesen Aufruf bitte! Ich bin bereit gefunden zu werden. Vielleicht kennt ja jemand jemanden, der jemanden kennt. ;)

Schreibt mir gerne einen Kommentar oder eine persönliche Nachricht über meine Emailadresse: wendungsreichekommunikation@googlemail.com

Ich danke euch von Herzen und freue mich auf alles, was sich ergeben mag.

Herzensgrüße von mir
Anja

Mehr zu meinen Gaben, die ich in diese Begegnungsstätte einfließen lassen will, findest du hier:

http://anja-reiche.blogspot.de/p/meine-gabe.html


Foto: Anja Reiche

Mittwoch, 10. August 2016

Die Kraft des tosenden Wassers

Meterhohe Wellen begleiten mich seit Tagen in den Träumen. Mal wird ein ganzer Landstrich sintflutartig gespült und legt das Gold frei, das im Boden liegt, mal schießt das Wasser in Sturzbächen durch eine Stadt und lässt alles versinken, mal türmt sich das Meer Haus hoch auf und rollt über das Land dahinter. Mittendrin bin immer ich. Mal bin ich Beobachter, mal werde ich mitgerissen. Aber ich werde weder nass, weil ich gerade in einem Bus oder Haus bin, noch fühle ich mich bedroht. Ich weiß immer, dass ich überleben werde. Ich kenne immer die Stellen, an denen mir nichts geschieht und auch wenn ich gerade nicht an diesen Stellen bin, passiert mir trotzdem nichts.

Heute Nachmittag waren diese Wellen und das tosende Wasser auch im Wachzustand total präsent. Normalerweise habe ich eine Heidenangst, wenn es um hohe Wellen geht, aber diese Wellen sind irgendwie magisch und beruhigend, obwohl sie so kraftvoll und groß sind. Ihre Bedeutung kann ich noch nicht greifen. Sie faszinieren mich, scheinen irgendwas darzustellen, einen tiefen, ganz wichtigen Sinn zu haben. Ich sehe sie, ich höre sie, ich fühle sie auf subtile Art und sie geben mir ganz viel. Da ist eine Kraft, die unbeschreiblich ist, mächtig. Gänsehaut läuft mir hoch und runter. Die Wellen, sie scheinen mir diese Kraft zu geben, eine Power, die nur die Masse eines reißenden Flusses oder einer riesigen Welle haben kann. Nichts kann sie aufhalten, das Wasser findet immer seinen Weg. Es gibt nichts, was man ihm in den Weg stellen könnte, das das ganze aufhält. Das Wasser schießt einfach drum herum. Und wenn die Flut vorbei ist, dann scheint da erstmal Zerstörung zu sein, aber in Wahrheit sind Schätze freigespült, ist Platz für ganz viel Neues, wurde vieles gereinigt und bereinigt. Manches hält dieser Kraft auch stand, auch wenn es nicht viel ist. Das darf bleiben. Der Rest gehörte sowieso nicht zu mir und zu meinem Leben und kann gerne weg sein.

Nun habe ich das Bedürfnis in diesem inneren Bild in die Fluten zu springen, etwas, was ich mich im echten Leben niemals trauen würde, ins aufgewühlte Mee(h)r springen. Witzig! Das "h" hat sich gerade ganz unbewusst ins Meer geschlichen und ich muss feststellen, dass auch das irgendwie stimmt. Ich traue mich noch nicht, im echten Leben ins aufgewühlte, tosende, lebendige Mehr zu springen. Schon seit einigen Wochen geht es für mich darum, voller Vertrauen in das Leben zu springen.

Vor zwei Tagen wurde mir nochmal deutlich bewusst, was mich bislang abgehalten hat. Wieder war es ein inneres Bild, das half, für Klarheit zu sorgen. Das Leben liegt reich und großartig vor mir ausgebreitet, ich sehe den Weg, würde gerne loslaufen, den ersten Schritt machen, doch ich kann nicht. Ich kann mich einfach nicht bewegen, kann meine Füße nicht bewegen. Als ich dem ganzen nachgespürt habe, wurde es mir schlagartig klar: Tief in mir drin glaubte ich immer noch, dass mir das alles nicht zusteht. Das pralle Leben, die Fülle, die Leichtigkeit - es steht mir nicht zu. Wenn ich doch mal etwas Schönes erleben will, mir was gönnen will, mir etwas leiste, dann muss ich es mir ergaunern, das Leben darum betrügen.

Dieser Glaubenssatz wurde sehr in meiner Kindheit geprägt. Da habe ich so oft erlebt, dass das Leben genauso ist. Wir Kinder mussten immer viel mit helfen und es gab unzählige Situationen, in denen ich hätte arbeiten sollen, mir aber heimlich eine Auszeit genommen habe, z. B. sollte ich putzen, hab mir aber ein Buch genommen und unerlaubter Weise gelesen. Wenn ich dann meine Mama auf der Treppe hörte, dann flog das Buch in eine Ecke und ich tat ganz schnell so, als würde ich was tun. Ich musste mir damals die schönen Momente und den Genuss, die Leichtigkeit wirklich ergaunern und das Leben darum betrügen. Und auf diese Überzeugung bin ich wieder gestoßen, als ich da so vor meinem ausgebreiteten Leben stand und nicht loslaufen konnte. Mir wurde auch sehr schnell klar, dass das nicht nur meine Überzeugung ist, sondern sie wirkt generationsübergreifend und wurde schon zig mal vererbt. Ich hatte sofort das Bild meiner Oma vor mir, die es ihr Leben lang genau so machen musste. Alles Schöne, jeden Genuss musste sie sich ergaunern und stehlen, weil es eigentlich nicht erlaubt war.

Seither habe ich mein inneres Kind, das damals angefangen hat, das alles zu glauben, ganz oft liebevoll in den Arm genommen und ihm gesagt, dass ihm das Allerbeste zusteht, das Allerallerbeste und noch viel mehr. Es hat jeglichen Reichtum, jegliche Fülle und vor allem Leichtigkeit und Freude aber sowas von verdient. DAS ist das wahre Leben - FREUDE!!!

Wieder bin ich um einiges leichter und freier, wieder ein Stück näher am Sprung, am loslaufen. Und nun heute diese Kraft des Wassers, das nichts und niemand aufhalten kann. Wie Wasser immer seinen Weg findet, finde auch ich immer meinen Weg. Es geht gar nicht anders. Nichts und niemand kann mich aufhalten, in die Leichtigkeit, in die Fülle, in den Genuss, in die Freude zu gehen! NICHTS! Mein Weg liegt vor mir und ich werde ihn weitergehen. IMMER! Immer weiter und die Sonne scheint immer heller, ich werde immer leichter und immer mehr ich, immer mehr pure Freude! Ich nutze die Qualität des tosenden Wassers!

Ich liebe das klärende Wirken vom Schreiben!!! ♥

Herzensgrüße von mir
Anja

Foto: Anja Reiche

Dienstag, 2. August 2016

Ein Brief an das liebe Geld

Liebes Geld,

ich liebe dich! Wenn ich an dich und deine Energie denke, dann kribbelt es am ganzen Körper, Freude durchströmt mich und ich muss grinsen. Du bist einfach toll. Deine Energie ist so strahlend und schön, so hell und leicht und freudig. Ich lade dich in mein Leben ein. Diese Leichtigkeit und Freude will ich zusammen mit dir erleben.

Mir scheint es, als ob irgendetwas noch nicht ganz im Fluss ist. Da sind diese Gedanken, dass du immer weniger wirst in meinem Leben, obwohl ich genau weiß und fühle, dass es nicht so ist, sondern dass du im Überfluss für alle vorhanden bist. Irgendwie denke ich ganz oft, unbewusst, dass du irgendwann weg bist. Mein Herz sagt mir, dass das nicht die Wahrheit ist. So bist du nicht und so ist dein wahres Wesen nicht. Dein wahres Wesen ist Liebe und Fülle, Leichtigkeit und Freude, Strahlen und Leuchten. Dein wahres Wesen ist der stete Fluss. Du bist ständig in Bewegung und alles, was an mir vorbei, durch mich durch fließt, alles, was ich von deiner Energie weggebe, kommt sofort wieder nach. Wie das eben bei einem Fluss ist. Es gibt kein Ende von dir, du bist nicht irgendwann weg. Deine Quelle sprudelt ewig. So wie der Wasserkreislauf nie aufhört, so hört auch dein Kreislauf nie auf. Du bist immer. 

Ich spüre, dass du nur darauf wartest, dass ich dich endlich in mein Leben lasse. Du sitzt da und grinst und wartest voller Freude, mich endlich beglücken zu können. Was trennt uns? Nein nicht im wirklichen Sinne. Ich weiß, dass uns prinzipiell nichts trennt. Wir sind eins, aus dem gleichen Stoff gemacht. Deine Freude ist meine Freude und meine Freude ist deine Freude. Du willst tanzen, forderst mich zu einem herrlichen Reigen auf und ich sitze da noch, zögere, hadere, frage mich, ob ich das darf, einfach fröhlich und ausgelassen und leicht sein. Wo kommt diese Schwere her? Dies Leben ist ein Freudentanz, das ist wahr. Warum tanze ich nicht? Warum tanze ich nicht mit dir? Ich spüre die freudige Erregung, ich spüre, wie es sein könnte, wie es sich anfühlt mit dir zu tanzen, mit dir umherzuspringen und das Leben zu feiern, dich bei den Händen zu nehmen und mich der Ekstase hinzugeben, der Leichtigkeit, der Ausgelassenheit. Du bist durch und durch freudvoll und liebevoll und gütig. Das weiß ich und das fühle ich ganz deutlich. Du willst mein Leben bereichern, im wahrsten Sinne des Wortes, auch das spüre ich. Du wartest nur noch auf mein Einverständnis, darauf, dass ich diese Freude zulasse, die Leichtigkeit zulasse, das Leben feiere. Und wieder ist da ganz leise dieser Gedanke „Ich kann doch nicht einfach das Leben feiern. Ich muss mich doch ums Geldverdienen kümmern. Ich muss doch was tun!“ Aber so läuft das nicht. So bist du nicht. Genau dieses Feiern wird es sein, das dich in mein Leben einlädt. Genau diese Leichtigkeit und Ausgelassenheit, die pure Freude wird es sein, die dich am Ende anzieht, wie Motten das Licht. Du bist Freude und wenn ich auch diese Freude bin, dann wirst du bei mir sein können, in meinem Leben fließen können und mich bereichern können, weil wir dann die gleiche Schwingung haben. Nicht deine Abwesenheit hindert mich an der Freude, sondern die abwesende Freude hindert dich an daran in meinem Leben zu sein. So rum läuft das. 

Es wird wohl Zeit zu tanzen! 

Ich liebe dich und danke dir für dein Sein!

Deine Anja

Foto: pixabay.com

Dienstag, 26. Juli 2016

Der Moment der Entwurzelung und die Geschenke danach

Ich möchte dir von einem Erlebnis erzählen, das ich die Tage hatte. Ein inniger Moment des Erkennens und Heilens, den ich so gerne mit dir teilen will, weil ich glaube, dass er für dich gleichsam von Bedeutung ist.

Ich reiste gedanklich weit zurück zu allem Anfang, an die Stelle, an der ich noch keinen Schmerz
und keine Enttäuschung kannte. Das war keine willentlich herbeigeführte Reise, nein. Viel mehr ist sie einfach passiert, weil ich mal wieder nach der höheren Wahrheit der Dinge gefragt habe. Ich reiste also an diesen Punkt in der Zeit, an den gesunden und heilen Ursprung meines Seins. Dort pflanzte ich mein zartes Pflänzchen nochmal ganz neu mit dem Wissen, dass es diesmal wachsen kann und sich komplett entfalten kann, ganz ohne Sturm und Dürre, ohne Verletzungen und äußere Widrigkeiten. Diese Pflanze kann nun wachsen und gedeihen und es fühlt sich an, wie wenn ich damit rückwirkend alle Verletzungen und Widrigkeiten heilen kann. Diese Pflanze fängt nochmal ganz von vorne an und schafft es diesmal in ihrer Kraft zu bleiben, gehütet, versorgt und geschützt vom Leben und kann vollständig erblühen. Ich bin am Ursprung allen Seins gewesen und habe eine ganz neue Wahl für mein Leben getroffen und das Leben selbst unterstützt mich mit allem, was ich brauche. Ich bin nochmal ganz zurück gegangen an meinen heilen Ursprung und wachse nun mit voller Kraft und aus einer ganz anderen Warte, mit einer ganz anderen Basis. 🌺

Bevor ich dieses kraftvolle Bild hatte, ist bei mir nochmal ganz extrem alter Schmerz geflossen. 2012 fing es an, dass ich mit Galle und Leber sowie mit dem Bauchraum allgemein ziemliche Schwierigkeiten hatte. Ich weiß nicht, ob du das auf meinem Blog schon gelesen hast. Bauchkrämpfe, heftigste Koliken, Nervenschmerzen, Blähungen, Magenschmerzen. All das… Mit alternativen Heilmethoden und intensiver geistiger Arbeit konnte ich das alles schon sehr entspannen. (Hier findest du mehr zu dieser Heilung) Die letzten Monate sind die Krämpfe und Koliken allerdings wieder sehr präsent und treten vermehrt auf. Ich durfte noch einmal hinschauen. 

Nach der letzten Kolik überrollte mich uralter Schmerz. Ich habe geweint ohne Ende, weil ich ganz deutlich die Entwurzelung spüren konnte, die als ganz frühe Erfahrung dazu führte, dass ich mich innerlich total verkrampft habe, versteift habe, um diese bittere Enttäuschung über das Leben nicht mehr spüren zu müssen. Ich sah mich als kleines Kind, aber nicht aus diesem Leben, das stocksteif wurde nach dieser Enttäuschung und so vermied diesen Schmerz, der so extrem weh tat, tiefer zuzulassen. Es war ein inneres Kind, das nicht in diesem Leben geprägt wurde, sondern schon viel früher. Welches Erlebnis das genau war hat sich mir nicht gezeigt. Und ich muss es auch nicht wissen. Es ist einfach nur wichtig zu wissen, dass ich vom Leben damals bitter enttäuscht wurde. Damals wurde ich entwurzelt, damals verlor ich meine Heimat in der Welt. Ich wurde enttäuscht, weil ich nicht bedingungslos geliebt wurde, weil ich keinen sicheren Halt hatte, weil ich damals erlebt habe, dass ich mich nicht auf das Leben verlassen kann, so wie ich es immer gehofft und gedacht hatte, so wie es mir eigentlich als Geburtsrecht zusteht. Ich habe durch meine körperlichen Symptome wirklich schon viel erkannt und verstanden. Doch dieser Moment gab mir das Gefühl, dass ich so langsam wirklich an die Wurzel allen Übels komme, dass dies der Moment war, in dem ich das Urvertrauen das erste Mal verloren habe und alle weiteren Leben und Erfahrungen nur darauf basierten, dass das Urvertrauen eben schon weg war. Wie gesagt, in welchem Leben das war und wie lange das schon her ist, hat sich mir nicht gezeigt. Ich weiß nur, dass dieses Erlebnis uralt ist, wirklich richtig uralt.

Nun kann ich dieses innere Kind versorgen, trösten und halten und ihm sagen, dass diese Entwurzelung und diese Enttäuschung eigentlich nur eine Illusion war. Es waren Erfahrungen, die meine Seele machen wollte, weil sie auch die andere Seite kennenlernen wollte. Ich kann nur Heimat und Urvertrauen erleben und erkennen, wenn ich weiß, wie es ohne ist. Diese Erfahrungen waren wichtig und nun kommt eine neue Zeit. Ich muss mich nicht mehr verkrampfen, ich darf den Schmerz fühlen und zulassen und damit gehen lassen, weil ich weiß, dass diese Entwurzelung nicht die eigentliche Wahrheit ist. Das Leben ist nicht so. Ich habe es nur so erlebt, weil es meine Seele so wollte und weil es wichtig war, es so zu erleben, um das Gegenteil erkennen und erleben zu können. Ich kann nur sagen und erfahren, dass ich groß bin, wenn ich das Kleine sehe und kenne. Ich kann nur sagen, dass ich reich bin, wenn es die Armut gibt. Und nun sind wir in der Entwicklung an einem Punkt, an dem wir uns das Gegenteil von dem, was wir eigentlich erfahren wollen, nicht mehr zu erschaffen brauchen. Wir kennen das Gegenteil schon, wir wissen, dass es das Gegenteil gibt, aber wir müssen es nicht mehr selbst erschaffen. Wir dürfen einfach eine neue Wahl treffen und das was bisher war, sein lassen, uns einfach der neuen Wahl zuwenden und das Gegenteil als ein Teil der Welt und unseres bisherigen Lebens akzeptieren, ohne es zu verfluchen.

Ich weiß, dass die Entspannung, die nun eintritt, weil ich dieses innere Kind versorgen kann, auch andere Symptome heilen wird, wie z. B. meine chronisch hochgezogenen Schultern und meine verkürzten und verhärteten Faszien. Mir kommt es vor, wie wenn ich nun wirklich an der Wurzel der Anspannung und des Verkrampfens angekommen wäre. Der Moment der Entwurzelung. Und nun kann er heilen.

Noch am gleichen Tag, an dem auch der alte Schmerz floss, ich das Pflänzchen neu gesetzt habe, hatte ich gleich noch einen kraftvollen Moment. Alles kam Schlag auf Schlag.

Ich nahm mich zum ersten Mal als mein Bewusstsein wahr, als Geistwesen und betrachtete meinen Körper als das, was er ist, ein Vehikel. Zum ersten Mal habe ich mich von der Wahrnehmung gelöst, mein Körper zu sein. Zum ersten Mal habe ich begriffen und auch tatsächlich gefühlt, dass mein Bewusstsein diesen Körper erschaffen und geformt hat und dass er der Beschaffenheit meines Geistes und meines Bewusstseins unterliegt. Ich erlebte und fühlte mich als freier Geist, der hingehen kann wohin er möchte. Der alles sein kann, auch ein Stein. Mir war in dem Moment meine Kraft klarer denn je. Mir war klarer denn je, dass sich mein Körper unweigerlich der Schwingung meines Bewusstseins anpassen muss, weil er gar nicht anders kann, weil mein Bewusstsein diesen Körper überhaupt erst erschafft und in dieser Form erscheinen lässt. Wie krass! Wie einfach! Wie kraftvoll! Wie alles verändernd! Wie klar und wie schön, es nicht nur zu wissen, sondern es auch spüren zu können. 

Ich bin mir sicher, dass es diesen Moment der Entwurzelung bei vielen gegeben hat, auch bei dir. Diesen Moment, in dem du vom Leben so bitter enttäuscht und entwurzelt wurdest. Auch bei dir mag er schon so viele Leben zurückliegen. Auch bei dir ist es vielleicht jetzt an der Zeit, in der Zeit zurückzureisen, dein Kind von damals zu trösten und zu halten und dein Pflänzchen noch einmal neu zu pflanzen, mit dem Wissen, dass es nun wunderbar gedeihen kann, mit dem Wissen, dass dieses nicht versorgt werden eine Illusion ist, die geschaffen wurde, weil deine Seele die Erfahrung machen wollte. Auch du hast das Geburtsrecht, das wir alle haben – vom Leben mit allem versorgt zu werden, was du brauchst!

Vielleicht bin ich schon für dich mit zurück gereist und habe deine Pflanze mit gepflanzt. Man weiß es nicht. Ich habe schon so oft als Katalysator für andere gedient. Vielleicht habe ich auch jetzt das, was ich für mich getan habe, für dich mit getan. Du wirst es merken und wissen und spüren. Im Moment möchte ich dir auf jeden Fall diese Bilder geben und dir von meinem Erlebnis erzählen. Schau was das alles mit dir macht, wie es auf dich wirkt und erzähle mir gerne davon, hinterlasse einen Kommentar. Oft reicht schon das bloße Erkennen dessen, was ist und es verwandelt sich und kann heilen. Lass das alles ganz tief auf dich wirken!

Ich sende dir Herzensgrüße und freue mich auf deine Reaktion!
Anja 

Foto: Anja Reiche


Montag, 11. Juli 2016

Sich voller Vertrauen ins Leben stürzen

Gestern wurde mir nochmal richtig deutlich bewusst, wo ich gerade stehe. Es geht um den einen Schritt, den es noch zu machen gilt. Dieser eine Schritt, der unheimlich viel Mut erfordert.

Es gibt da dieses Bild, das ich vor ungefähr 3 Jahren in einer Meditation bekam. Meine Gefühle hatten mich damals an einen Abgrund geführt. Wir standen hoch oben an einer Klippe mit einer wunderschönen Aussicht. Vor mir, weit unten, lag eine beeindruckende, herrliche Landschaft. Es war das Paradies. Mein Paradies! An diese Klippe wurde ich in Meditationen noch oft geführt und eines Tages war es so weit, dass ich springen konnte. Ich wusste, dass ich springen konnte und auch muss und dass mir nichts geschieht. Ich tat es, landete sanft wie eine Feder, aufgefangen von vielen Engeln, und stand tatsächlich mitten in meinem Paradies. Ich fragte in dieser Medi, wie ich denn nun den richtigen Weg finden würde und die Antwort war, dass es immer diesen einen roten Faden gibt, dem ich nur zu folgen bräuchte. In dem Moment sah ich ihn auch schon auf dem Weg vor mir liegen. Klar und deutlich. Ich ging los, langsam und bewusst, schaute immer wieder nach links und rechts und wurde mir immer mehr gewahr, dass ich wirklich im Paradies war. Überall war Fülle, wunderbare Menschen und Wesen, alle Geistwesen und Engel, die immer für mich da waren und es noch sind, alles leuchtete voll Liebe und Güte und ich war versorgt. Es ist der sicherste und liebevollste Ort, den ich kenne. Es ist mein Leben.

Dieses Erlebnis habe ich tief verinnerlicht und heute weiß ich, dass es mal wieder eine "Vorausschau" auf mein Leben war, die mir da gegeben wurde. Denn seit gestern weiß ich, ich stehe nun wirklich genau JETZT an diesem Abgrund oben auf der Klippe und bin im Begriff zu springen. Der Sprung und das Vertrauen zu haben, dass ich sicher lande, ist jetzt der nächste Schritt. Und obwohl ich weiß, dass ich sicher landen werde und dass da unten alles ist, was ich je zum Leben brauche, zögere ich. Ich habe sowas noch nie gemacht, mich voller Vertrauen ins Leben gestürzt. Aber es ist mehr ein freudiges Kribbeln, wie wenn man kurz vor einem Sprung vom 3-Meter-Brett ist. Ich weiß, ich werde es tun. Es gibt kein zurück und kein Umkehren. Das Leben hat einen Vertrauensvorschuss verdient. Ich möchte mich hinein stürzen ins Leben, in den Fluss, in die Fülle, mich ganz hingeben und alles fließen lassen, mich versorgen lassen und einfach SEIN, das Leben feiern, mich feiern, die Einfachheit feiern, mir mit staunenden Augen dieses Paradies anschauen, es erleben, denn es ist da. Immer. Die Frage ist, ob wir es sehen und wahrnehmen und glauben können.

Da stehe ich also auf dieser Klippe und genieße noch die schöne Aussicht. Doch die Aussicht ist nicht mehr genug. Ich will mitten rein. Mitten ins Leben. Raus in die Welt. Ich will springen!


Foto: Anja Reiche

Dienstag, 28. Juni 2016

Hin und her zwischen alt und neu!

Ich habe das Gefühl an einem Wendepunkt zu stehen. Das habe ich vor kurzem schon beschrieben. Gerade ist es so, dass ich unheimlich schnell zwischen den Welten hin und her pendele. Das geht oft innerhalb von Stunden. Mal ist da wieder alter Schmerz und alte Wunden, dann kann ich die neue Energie, meine Urqualität und meine neue Wahl ganz deutlich spüren und die Energie schießt mir aus allen Poren. Es ist ein stetes hin und her, das mich manchmal ganz schwindelig macht.

Neulich hatte ich ja schon diese herrliche Einsicht, dass ich hell und leicht und weit und frei bin, war mit besagter Urqualität in Kontakt und fühlte mein wahres Wesen, das keine Probleme kennt. Am Tag danach war diese Energie wieder nicht mehr so präsent und ich fragte mich, wie ich sie "halten" kann, wie ich mich wieder mit ihr verbinden kann. Die Antwort ist einfach, ich habe sie noch am gleichen Tag bekommen. Ich muss sie weder halten noch mich mit ihr verbinden. Ich BIN sie in jedem Moment, ich darf mir das nur wieder bewusst machen. All die niedrige Schwingung von Krankheit und Problemen bin ich nicht mehr. Das passt nicht mehr zu mir und drückt nicht mein wahres Wesen aus.

Die letzten Tage habe ich dann weiter in einem Buch gelesen, das mir mehr als eine Bewusstseinserweiterung verschafft hat. Es heißt "Unterwegs in die nächste Dimension - Meine Reise zu Heilern und Schamanen" von Clemens Kuby. Seine Erlebnisse mit Tibetern, dem Buddhismus und die Begegnungen mit Menschen, die sich ihrer selbst und ihrer Schöpferkraft total bewusst sind, die Dinge aus dem Nichts materialisieren können, unter deren Händen selbst Stein butterweich wird, die sagen können, wann sie ihren Körper verlassen können und wo sie wieder in einem Körper inkarnieren hat eine Saite in mir zum Schwingen gebracht und mich erinnert, wie machtvoll ich wirklich bin. Seither beflügelt mich ein Satz aus diesem Buch: Die Materie unterliegt dem Geist! Wow!!! Wie kraftvoll und wahr!!! ♥

Auch wurde mir durch das Buch noch mal richtig klar, was meine Aufgabe hier ist und warum es auch nötig war, all diese Krankheiten zu haben. Jeder Heiler und Helfer sollte wissen, wovon er spricht und eigene Erfahrungen gemacht haben mit Selbstheilung, sollte erfahren haben, wie es sich anfühlt, wenn der Panzer des Egos gesprengt wird und die Seele einen zwingt, sich ihr wieder anzuschließen. Es war nötig so weit weg von mir zu sein, um mich dann in mir wieder zu finden. Das ist wichtig, wenn ich die Menschen wieder an ihr eigentliches Wesen erinnern will. Ich muss die Dunkelheit kennen, das Gefühl, sich verloren zu haben, den Körper krank gemacht zu haben, das Gefühl, mir alles anzuschauen, was mich in diese Lage gebracht hat. Ich sehe durch dieses Buch auch wieder die Wichtigkeit meiner Arbeit, das höhere Ziel, meine Heilkraft die ich auf meine Art habe. Aber damit hören die Erkenntnisse der letzten Tage nicht auf.

Ich konnte ja bisher Termine nicht so gut haben. Das war mir zu eng und alles in mir wurde auch eng, wenn es um Termine und deren Einhaltung ging. Ich fühlte mich bedrängt und zu etwas gezwungen, was ich nicht wollte, auch wenn das "Vorhaben" zu diesem Termin eigentlich ein schönes war. Jedes Mal drehte sich mir der Magen um, wenn es darum ging, dass ein Termin in welcher Form auch immer anstand. Ob nun jemand zu mir kam, dem ich beim Bewerbungen schreiben half (was mir total Spaß macht) oder ob es nur ein ausgemachtes Treffen zum Kubb spielen war. Also setzte ich mich letzte Woche hin und schaute, was es denn damit auf sich hatte.

Mein inneres Kind stand relativ schnell auf dem Plan und riet mir panisch, nur ja nicht raus in die Welt zu gehen, nur ja keinem Menschen zu begegnen, weil es dann wieder Dinge tun muss, die es nicht will. Mein Kind hatte diese Überzeugung, dass jede Begegnung mit Menschen, jedes sich zeigen und mit anderen in Kontakt kommen, Nachteile mit sich brachte und das Kind wieder Dinge tun musste, die es nicht will. Diese Erfahrungen habe ich tatsächlich als Kind gemacht, mit meinen Eltern, denen ich mich immer unterordnen musste und auch schon in anderen Leben. Ich sagte dem inneren Kind, dass das nun nicht mehr so wäre. Ich würde für es da sein und habe ihm erlaubt zu spielen und zu toben und nur das zu tun, was es wirklich will. Niemand würde es mehr zwingen, etwas zu tun, was es nicht will. Es darf NEIN sagen und dieses NEIN hätte auch keine negativen Auswirkungen mehr. Das Kind war total erschöpft und wollte sich einfach nur erst einmal ausruhen und all die Anspannung "wegschlafen". Ich nahm es in den Arm und dort schlief es auch sofort ein, völlig platt und erledigt von der ganzen Anspannung und dem Pflichten erfüllen. Mein Schutzengel kam und hüllte uns in seine Flügel. So saßen wir da. Doch ich merkte, dass das, was meinen Bauch immer so eng werden lässt, wenn es um Termine geht, nicht nur von mir kommt und nicht nur aus diesem Leben. Ich merkte all die Last und den Schmerz meiner Ahnen, denen es ebenfalls nicht möglich war, sie selbst zu sein. Auch deren negative Erfahrungen der Opferrolle und des unterordnen müssen waren in mir gespeichert, wurden seit Jahrhunderten in der Vererbung weitergegeben. Dann bekam ich das Bild, dass diese Steine, die mir im Magen lagen und die ja auch in meiner Galle zu finden waren, durch meine Bauchdecke ploppten und wie Seifenblasen draußen zerplatzten. Die Transformation dieser Last hatte begonnen.

Sie zog sich mehrere Tage hin. Mal stand ich im Sonnwendfeuer und alles, was nicht zu mir gehört, brannte weg. Mal kam ein großer, kosmischer Staubstauger und saugte alles aus mir heraus, was nicht ich bin. Das tat so gut! Alles heilte gleichsam immer auch meine Ahnenreihe und die Menschheit. Die Last der Unterdrückung und des verbiegen müssen wurde aufgelöst und abgesaugt.

Vorgestern hatte ich dann den Impuls, dass all meine Krankheiten, die ich so die letzten Jahre, Monate und Tage produziert habe, die gleiche Wurzel, den gleichen Ursprung haben. Es gibt einen Grund für alle. Ich sah die Krankheiten wie einen großen Bund an Luftballons. Sie waren mit Helium gefüllt, ein riesen Bündel und waren mit einem Karabiner an einem Gürtel festgemacht, den ich um die Hüfte trug. Ich hakte den Karabiner aus und wollte den Strauß an Ballons und Krankheiten fliegen lassen. Da stand plötzlich wieder mein inneres Kind und hielt mich panisch zurück. Würde ich die Krankheiten loslassen, müsste ich wieder tun was andere wollen. Sie schützen mich davor, mich anderen unterordnen zu müssen, davor, dass andere mich "benutzen" können. Das innere Kind ließ sich gar nicht beruhigen und so bat ich meine Seele, mich an den Ursprung dieser Überzeugung zu führen.

Ich reiste unendlich weit zurück in die Vergangenheit, alles rauschte an mir vorbei. Bis ich im Jahr 1055 ankam. Ich war der Sohn einer Bauernfamilie. Es gab einen Herrscher in unserem Ort, der sich aller Menschen einfach so bediente. Sie mussten seine Arbeit machen, seine Ländereien bestellen, immer in seinem Dienst stehen. Und wenn ihm danach war, dann auch für ihn Kämpfen und in den Krieg ziehen. Sie hatten keine eigenen Rechte. Der einzige Ausweg war damals für mich, dass ich krank wurde, um mich all dem zu entziehen. Ich war ständig krank und es war gut so für mich, denn so musste ich all das nicht mitmachen. Ich hatte keinen Wert für diesen Herrscher und so ließ er mich in Ruhe und völlig außer Acht. Damals schwor ich mir, dass ich immer krank sein wollte, damit ich mich nicht unterordnen musste und damit ich nichts tun musste, was ich nicht wollte. Denn die Welt ist gefährlich und ich kann mich besser krank zu Hause verkriechen, als da raus zu gehen und mich wieder für andere aufzuopfern. So mein denken damals und das hatte sich festgesetzt. Ich sprach mit diesem Jungen und sagte ihm, dass er so aber auch nicht all die Schönheit der Welt erleben könnte, dass er krank auch nicht das machen könnte, was er selbst will. Er verbaute sich damit auch sein eigenes Leben, seine eigenen Ziele, Wünsche und Sehnsüchte. Er fragte mich, was er denn stattdessen tun sollte. Er sah einfach keinen Ausweg, weil dieser Herrscher in seinen Augen allgegenwärtig und allmächtig war. Ich sagte ihm, dass es auch bessere Orte auf dieser Welt gäbe und dass dieser Herrscher nicht alles ist, was es da draußen gibt. Es gibt auch schöne Flecken Erde an denen gute Menschen wohnen. Es gibt die Freiheit. Und so packte er seine Sachen und ging in die Welt, weg von diesem Herrscher hin zu liebevollen Menschen. Es wird immer beides geben. Die Unterdrücker und die Förderer. Die Frage ist, was nehme ich wahr, wofür entscheide ich mich. Das hat der Junge nun verstanden. Er braucht seine Krankheiten nicht mehr.♥

Das alles ist in den letzten Tagen passiert. Gestern war ich dann beim Zahnarzt, weil mir ein Stück von einem wurzelbehandelten Zahn abgebrochen war und mir ins Zahnfleisch stach. Hätte ich mir in dem Fall (jetzt schon) selbst helfen können, hätte ich es getan. Aber so war ich gezwungen zum Zahnarzt zu gehen, was ich nicht so gerne tue und was ich schon ein paar Jahre nicht gemacht habe. Ich habe meine eigene Ansicht von Heilung und da gehört Bohren sicher nicht dazu. Er konnte mir auch mit dem Zahn helfen, erzählte mir aber auch, dass hier und da Karies ist.

Meine Zähne sind auch so ein Thema, das ich schon lange habe. Allerdings habe ich sie die letzten Jahre mit Verachtung und vor allem Nichtachtung gestraft. Bis vor drei, vier Wochen hatten wir kein gutes Verhältnis. Dass so eine Einstellung meine Zähne nicht in strahlende Gesundheit versetzt ist auch klar. Naja und nun ist da wieder was, was Heilung bedarf. Ich weiß auch, dass ich das kann. Gerade fühlt es sich aber richtig anstrengend an. Ich hab keine Lust mehr. Zeitweise habe ich das Gefühl, wie wenn ich insgesamt vor einem RIESENberg von Themen stehen würde, der angeschaut und geheilt werden will. Aber irgendwas sagt mir, dass das so gar nicht stimmt.

Und wieder macht sich das Gefühl breit, dass es eine universelle, einfache Lösung und Heilung für all das gibt. Ich habe das Gefühl, dass es da tatsächlich einen gedanklichen Schalter gibt, den ich umlegen kann und jetzt auch umlegen will. Nämlich den Schalter "Ich bin genau jetzt glücklich, grundlos glücklich und gesund!" Ich möchte meinen Blick von "Es gibt Probleme zu lösen und Dinge zu heilen" auf "Ich bin glücklich und voller Freude und genieße das Leben und all das Schöne, all die Wunder!" richten. Im wahren Kern bin ich ja schon gesund, meine Urschwingung, meine Urqualität ist gesund. Und diese wähle ich jetzt nochmal. Es ist jetzt an der Zeit. Alles andere fühlt sich nicht richtig an und nicht wie ich, mir nicht mehr zugehörig. Es entspricht mir nicht mehr. Hell und leicht und weit und frei und gesund! DAS entspricht mir! Voller Freude und Neugierde, voller Entdeckerdrang und Ausprobieren wollen, voller Frieden und Glück und Leichtigkeit! Es ist vor allem die Leichtigkeit und das Heilsein, das ich wähle, das grundlose Glücklichsein.

Mir wieder und wieder irgendwelche Baustellen anzuschauen, fühlt sich nicht mehr richtig an. Es ist Zeit nicht mehr durch Schmerz zu lernen und zu wachsen sondern durch Freude.

All der Schmerz und die Krankheiten, die ich hatte, haben absolut ihre Berechtigung. Es war gut so. Ich habe sie erschaffen. Sie sind meine Kinder. Sie haben mir sooo viel gebracht und gezeigt und mich zurück zu meinen Fähigkeiten gebracht. Sie haben mir wirklich oft gedient, in Situationen, in denen ich selbst noch nicht in der Lage war, zu mir zu stehen. Sie haben mich reich beschenkt an Erfahrungen, die es mir möglich machen, mich in andere reinzuversetzen, mitzufühlen und sie zu verstehen, meine Arbeit zu machen. Ich bin dankbar für alles, was ich erleben durfte. Doch nun treffe ich eine neue Wahl. Es ist eine neue Zeit und es ist Zeit für Freude und HEILSEIN, für SEIN, für ich SEIN mit allem, was zu mir gehört. All das möchte ich ohne Einschränkung erfahren und voll und ganz entfalten, denn dazu bin ich hier. Zeit für ein neues Kapitel in meinem Leben, in der Geschichte all meiner Leben, in der Geschichte meiner Ahnenreihe.

Ich fühle, dass ich wirklich an einem Wendepunkt stehe. Wachstum geht jetzt anders als bisher. Der Schmerz ist nicht mehr nötig. Es reicht zu wissen, dass es ihn gibt, aber ich muss ihn nicht mehr erschaffen. Es fühlt sich an, wie die ersten unsicheren Schritte eines kleinen Kindes. Gefühlt habe ich das alles noch nie gemacht. Neuland.

Aber wie es mit allem so ist, wird sich auch dieses NEUE festigen und mir immer mehr in Fleisch und Blut übergehen, im wahrsten Sinne des Wortes!

Wie geht es euch gerade in dieser spektakulären Zeit? Ich freue mich auf eure Kommentare! ♥

Herzensgrüße von zwischen den Welten ;)
Anja

Foto: Anja Reiche

Mittwoch, 22. Juni 2016

Weit und hell und leicht - die Urqualität unserer Seele

Als ich meinen letzten Artikel "Angst vor der gewünschten Veränderung" geschrieben habe, war ich echt ziemlich down und verzweifelt und ratlos. Doch eins wusste ich sicher: Die Antworten auf all meine Fragen würden kommen und so ist es auch.

Ich habe mir eine Bewusstseinserweiterung gewünscht, ein neues Denken, größeres Denken, neue Ansätze. Gestern kamen die ersten "Lieferungen" an und ich habe heute noch nicht das volle Ausmaß dieser wunderbaren Erkenntnisse verarbeitet. Ich will euch aber dennoch davon erzählen.

Ich habe mich gefragt, wie ein Leben in völliger Gesundheit aussieht, in dem nichts mehr zu heilen ist. Habe mich gefragt, wie wohl Wachstum dann aussieht, wenn ich keine Erkenntnisse mehr aus Krankheiten gewinnen kann. Und auch darauf habe ich Antworten bekommen. Ich liebe es, auf solche Fragen vom Leben einfach mal so Antworten zu erhalten, auf den unterschiedlichsten Wegen und so rasch und klar. Es ist eine wahre Wonne! ♥

Gestern Morgen habe ich mich nochmal hingesetzt und mit meiner Gallenblase gesprochen, denn sie ist es, die diese Krämpfe auslöst und gestern habe ich ihrerseits eine enorme Traurigkeit und Erschöpfung wahrgenommen. In der Meditation zeigte sich, sie ist wirklich total ko. Sie hat mir gesagt, dass sie zu diesen Krämpfen gezwungen wird. Sie will das gar nicht mehr und sie kann auch nicht mehr. Sie will sich einfach erholen und ihre normale Funktion ausfüllen. Diese Krämpfe strengen sie voll an. Ich habe mich bei ihr entschuldigt und gefragt, wie ich sie denn dazu zwinge und sie meinte, dass ich ihr ja aufgetragen hätte, auf mich aufzupassen. Ich habe ihr nun gestern diese Verantwortung genommen. Das Ding war aber, dass sich auch für mich diese Verantwortung des Aufpassens total schwer angefühlt hat. Ich will die auch nicht. Das ist ja mega anstrengend. Und die Schlussfolgerung ist, wenn ich es doch nicht schaffe, richtig auf mich aufzupassen, muss die Galle ja doch wieder einspringen. Das macht einen enormen Stress für mich, weil ich immer riiiichtig gut auf mich aufpassen muss, damit ich nicht wieder Krämpfe bekomme. Aber dieses Denken alleine macht ja schon Bauchschmerzen. Dann waren wir in der Meditation beide so weit, dass wir dieses "Päckchen" des aufpassen müssen meiner Seele gegeben haben. Und dann ist etwas sehr schönes passiert. Die Seele hat gegrinst, das Päckchen genommen und es hat sich in Luft aufgelöst. Dieses Päckchen gibt es nicht.
Alles in mir und um mich wurde plötzlich ganz hell und weit und leicht und ich habe gemerkt, dass ich so bin, wenn ich mir meiner ganz bewusst bin. Dass ich das bin in meiner Urqualität und wenn ich so bin, mir dessen bewusst bin, dann kann mir keiner etwas anhaben, auch die niedrigste Schwingung nicht, weil ich sogar die noch mit meinem Licht anfüllen kann. Ich muss überhaupt nicht auf mich aufpassen!!! Mich hat dieser Gedanke schon lange gestresst, aber ich hatte keinen alternativen Gedanken, den ich stattdessen denken konnte, der sich besser angefühlt hat. Und jetzt hab ich einen: Ich bin hell und leicht und weit und so kann ich in die Welt und leuchten und einfach sein und alles ist gut. Ich kann begegnen wem ich will und mir kann nichts geschehen. Ich bin ganz bei mir und in meiner Kraft und Energie und in meiner Schwingung und die bleibt, egal wo ich bin. Dieser Gedanke ist so befreiend!!!! Ich bin hell und leicht und weit und immer ganz bei mir!!!!!

Himmel, wie einfach das Leben ist!!!

Ich muss nicht auf mich aufpassen. Mir kann nichts geschehen, wenn ich mit meiner mir ureigenen Energie verbunden bin. Wenn ich immer glaube, dass ich auf mich aufpassen muss, dass ich mich schützen muss, weil ich ja hochsensibel bin, weil es Energieräuber gibt, dann habe ich immer Stress, dann bin ich immer angreifbar, dann lauern überall Gefahren, dann muss ich wirklich immer aufpassen und mich schützen, mich zurückziehen. Aber das ist so stressig. Nur der Gedanke "Ich muss auf mich aufpassen und mich schützen." bereitet Stress und meine Energie sinkt schon alleine deswegen.

Dieses aufpassen müssen hat sich schon so in mir festgesetzt, dass es sich schon im Körper zeigt: Ich muss aufpassen, mit wem ich mich umgebe, sonst bekomme ich wieder Bauchschmerzen. Ich muss beim Essen aufpassen, sonst tun mir die Zähne wieder weh. Ich muss aufpassen, wenn es kalt ist, sonst bekomme ich wieder Blasenentzündung. Ich muss beim Laufen aufpassen, nur nicht zu weit gehen, sonst tut mir mein Knie wieder weh. Und so weiter und so fort.

Ey, wie anstrengend und einengend ist das denn bitte? Ich muss überhaupt nicht auf mich aufpassen, weil es keine Gefahr gibt, wenn ich ganz bei mir und in meiner Energie bin. Wer sollte mir denn schaden? ICH BIN HELL UND WEIT UND LEICHT! Und alles, was nicht dieser Energie entspricht darf jetzt gehen, kann mich, mein Energiesystem und meinen Körper verlassen und wird es auch tun, weil es sich nicht mehr halten kann. Ich habe mir lange genug einreden lassen und selbst eingeredet, dass es anders ist, dass ich etwas anderes bin als hell und leicht und weit. Aber das war eine Lüge.

Ich bin erfüllt mit der Urkraft meiner Seele, mit meinem reinen Bewusstsein. Ich leuchte und schwinge so hoch und diese Kraft, diese Energie ist ein nie endender Strom. Wir können uns selbst damit anfüllen und sie hinaus tragen in die Welt, andere damit beschenken.

Dieser Zustand und ihn zu erkennen, löst wirklich alles und jedes vermeintliche Problem. Dieser Zustand kennt nämlich überhaupt kein Problem! In diesem Zustand halten sich keine Krankheiten, weil sie sich auf Grund der viel höheren Grundschwingung auflösen. In diesem Zustand halten sich keine Konflikte und Probleme, weil auch sie die hohe Schwingung gar nicht aushalten und sich auflösen. Wenn wir in dieser Schwingung sind, in unserer uns ureigenen lichtvollen Schwingung unserer Seele, wenn wir mit ihr verbunden sind, sie uns ganz ausfüllt, durchdringt und umgibt, dann sind wir gesund und heil und voller Freude. Diese Energie kann durch nichts angegriffen werden. Das Leben kennt keine Gefahren. Selbst wenn jemand meint, meinen Körper töten zu müssen, wird genau diese helle, leichte, weite Energie, mein Bewusstsein, meine Seele weiterleben. Ich habe nichts zu verlieren. Gar nichts! Ich bin und ich bin ewig!

Wenn ich in dieser Energie bin, dann hab ich Lust auf Erfahrungen, dann will ich raus in die Welt, Menschen begegnen, spielen, mich ausprobieren. Und so wird Wachstum stattfinden, wenn wir ganz gesund sind - durch Erfahrungen, durch uns ausprobieren, durch das Hinausgehen in die Welt und das Leben kosten, in vollen Zügen leben und das machen, was uns Freude bereitet, was uns nährt und auf was wir jetzt einfach Lust haben, was wir schon immer mal machen wollten, was unser Herz zum Singen bringt. Wir sind hell und leicht und weit und voller Power, voller Liebe. Wir sind Freude, nie endende Freude und Liebe! Grenzenlos, machtvoll, schöpferisch, genial.

Ich will raus in diese Welt! Ich will meine Erfahrungen machen, mich ausprobieren, mich in den unterschiedlichsten Situationen erleben, die ich gerade als reizvoll erachte, den unterschiedlichsten Menschen begegnen und dann immer wieder reflektieren und entscheiden, ob diese Erfahrungen wiederholungswürdig sind.

Ich möchte die Menschen so sein lassen wie sie sind, ihnen begegnen, auch wenn sie vielleicht voller Wut und Hass sind und dabei bleibe ich in meiner Mitte und bei meinen Bedürfnissen. Ich möchte niemandem mehr ausweichen müssen, mich nicht zurückziehen müssen.

Ich möchte meinen Raum einnehmen, mein Strahlen in die Welt tragen, andere mit meinem Leuchten anstecken, einfach dadurch, dass ich selbst leuchte. Wenn ich meinen eigenen Raum einnehme mit all meiner wunderbaren Energie, mit all meiner hohen Schwingung, mit all meinem Leuchten, dann ist das das beste "Schutzschild" was ich haben kann. Es ist ein Bild, dass mein Körper von einer leuchtenden Energiekugel umgeben wird und so automatisch genug "Abstand" zu anderen entsteht, weil mein "Raum", den ich einnehme, weit größer ist als mein Körper. Meine Seele umgibt meinen Körper mit ihrer wunderbaren Kraft, durchdringt meinen Körper und meinen Geist bis in jede Zelle, durchwirkt mich und wirkt durch mich. Ich lasse sie bereitwillig in jeden Winkel meines Wesens und meines Seins fließen, sie ist es, die mir Leben gibt, sie ist es, die mir Kraft gibt, sie ist es, die mir Liebe gibt. Sie ist Liebe. Ich bin Liebe!

Mir steht die Welt offen, wartet auf mich und meine Freude, den Spaß am Entdecken und Ausprobieren. Mehr gibt es nicht zu tun!

Unsere Urqualität kennt keine Probleme! Lassen wir sie wieder Einzug halten!

Ich sende euch Herzensgrüße
Anja

Foto: Anja Reiche

Montag, 20. Juni 2016

Angst vor der gewünschten Veränderung

Noch vor wenigen Tagen habe ich geschrieben und gefühlt, dass es Zeit für Veränderung ist. Time to change - Auf zu neuen Ufern! hieß der Artikel. Es rollt tatsächlich eine Welle der Veränderung auf uns zu und ganz viel Altes will gehen und eigentlich freue ich mich darauf. Dass ich aber trotzdem, tief in mir, eine enorme Angst vor dieser Veränderung habe, war mir nicht bewusst, nicht in diesem Ausmaß!

Ich wähnte mich in meiner körperlichen Heilung weiter. Ich fühlte mich gesund und nun hatte ich wieder Bauchkrämpfe, ziemlich übel, so wie ich sie ab 2012 regelmäßig hatte, bis ich das passende homöopathische Konstitutionsmittel gefunden hatte, bis ich verstanden hatte, was mir mein Körper damit sagen will. Dann wurde es besser und immer besser. Die Abstände wurden größer, die Schmerzen weniger. Aber es kamen neue "Krankheiten". Das Knie, der Ausschlag, die Zähne, die Blase. Irgendwas scheint immer zu sein. Und nun hatte ich wieder diese Krämpfe, mit denen ich überhaupt nicht mehr gerechnet habe. Es erschüttert mich gerade bis in die Grundfesten meines Seins: Wie verdammt nochmal erschaffe ich mir all diese Schmerzen, Krankheiten und Symptome? Wozu dienen sie mir noch? Was läuft da eigentlich?

Heute Nacht im Halbschlaf kamen dann die ersten Antworten. Mir wurde bewusst, dass ich Angst habe, Erkenntnisse zu verpassen, wenn ich plötzlich gesund bin, dass ich Wachstumschancen verpassen könnte. Mein Körper hat mir so viel über mich und das Leben beigebracht, hat mir gezeigt, wo ich Gefühle unterdrücke, wo ich nicht ich selbst bin. Bleibe ich in meiner Entwicklung stehen, wenn es nichts mehr zu heilen gibt? Das ist das eine.

Das andere ist, dass ich mich frage, wer ich wirklich sein will. Will ich jemand sein, der auch mal viele Termine aushält? Prinzipiell schon, aber die richtigen. Ich möchte keine Begegnung mehr haben, bei der ich das Gefühl habe, dass ich es über mich ergehen lassen muss und froh bin, wenn es "geschafft" ist. Ich hatte neulich einen Traum, in dem es darum ging, dass ich mich von Menschen trennen soll, die mir nicht gut tun und nicht meine Sprache sprechen. Auch das fällt da gerade mit rein. Denn das haben mir die Schmerzen gezeigt: Ich habe mal wieder nicht richtig auf meinen Bauch gehört, habe viele Termine gehabt, habe wieder angefangen zu funktionieren, über meine Bedürfnisse hinwegzugehen. Ich kann ja wieder, ich bin ja wieder gesund. Dann mache ich das eben schnell, auch wenn ich eigentlich keine Lust habe. So fing es die letzten Wochen wieder an. Allerdings hätte es vielleicht auch eine andere Möglichkeit gegeben, dass ich das bemerkt hätte, dass ich bemerkt hätte, dass ich wieder von meinem Weg und meinen Bedürfnissen abkomme, dass ich mich wieder anpasse, funktioniere. Vielleicht hat es diese Möglichkeit gegeben, es zu merken, aber ich habe nicht richtig hingeschaut? Waren die Bauchschmerzen wieder eine Notbremse?

Alles in allem möchte ich verstehen und erkennen, was da läuft, es mir bewusst machen, loslassen und eine neue Wahl treffen. Ich möchte wissen wie ich mich selbst sabotiere. Die größte Angst ist aber wirklich, dass ich Wachstum und Erkenntnisse verpassen könnte.

Und dann kommt noch hinzu, dass mein Partner zeitweise das Gefühl hat, dass er sich nicht auf mich verlassen kann. Es gab schon einige Termine, die ich wegen gesundsheitsbedingten Vorfällen nicht mit ihm wahrnehmen konnte. Das hat ihn manchmal bis ins Mark getroffen. Er fühlte sich total verlassen. Dieses verlassen fühlen ist klar sein Thema, allerdings frage ich mich, ob ich in dieser Hinsicht zuverlässig sein will und auch Termine weit im Voraus annehmen und dann auch einhalten will, auch wenn mir gerade nicht danach ist. Wer will ich sein? Ist es ein für mich sorgen, wenn ich in der Hinsicht keine festen Zusagen mache, oder ist es eine Flucht vor Verpflichtungen, eine Angst vor Verpflichtungen? Und was kann mein Partner mitgehen und was nicht? Führt ein "so sein" womöglich zu einer Trennung? Wer bin ich? Wer will ich sein? Diese Fragen stellen sich mir gerade an allen Ecken und Enden! So geht es mir. Geschüttelt und gerührt und in den Grundfesten erschüttert.

Ich glaube, dass das alles Auswirkungen von den anstehenden Veränderungen sind. Es scheint nochmal wirklich alles auf dem Prüfstand zu stehen. Kein Stein steht mehr auf dem anderen. Da wartet ein neues Leben. Es ist jetzt möglich. Aber wie will ich dieses Leben? Was darf anders sein? Und was macht das mit mir?

All die Krankheiten waren lange eine Legitimation für mein "so sein". Sie haben mir einen legitimen Grund gegeben, wieso ich nicht wieder einen normalen Job angenommen habe. Sie haben mir einen legitimen und gesellschaftstauglichen Grund gegeben, wieso ich manche Veranstaltungen/Familienfeiern nicht wahrgenommen habe. Sie haben es mir erlaubt, mich rauszuziehen aus Situationen, die ich eigentlich nicht wollte. Sie haben mir lange gedient. Und jetzt heißt es, selbst Verantwortung zu übernehmen, zu mir zu stehen und auch ohne gesellschaftliche Legitimation NEIN zu sagen. Kann ich das? Bin ich schon so weit? Habe ich den Mumm NEIN zu sagen und Gefahr zu laufen, dass ich dann vielleicht nicht gemocht oder verstanden werde, dass ich als komisch gelte, als sonderbar, als unlogisch, weil es für die anderen keinen offensichtlichen Grund für mein NEIN gibt?

Oh Gott!!! Und gerade bemerke ich, dass es bei meiner Mama genau so läuft. Für alles, was sie nicht tun möchte, entwickelt sie Krankheiten, weil es dann akzeptiert wird, dass sie es nicht tut. Himmel!!! Sie lebt dieses Leben, in dem Krankheiten ihr "so sein", ermöglichen. Was für ein "Zufall" und ich muss sagen, ich kann es verstehen. Es ist einfacher, einen offensichtlichen Grund für ein NEIN zu haben, als einfach "nur" auf sein Gefühl zu hören, zu merken, dass es sich nicht richtig anfühlt, ohne es vielleicht begründen zu können und es dann auch nicht zu tun. Mit einer Krankheit als Grund setzt man sich viel weniger in die Nesseln. Aber so will ich das nicht! Ich will lieber gleich zu mir stehen, auch wenn ich dann als komisch gelte. Ich möchte gesund sein UND ich sein dürfen.

Und noch weitere Fragen und Ängste drängen sich gerade auf, jetzt wo die Veränderung möglich und greifbar ist: Wie sieht ein Leben aus, in dem ich gesund bin? Verliere ich mich dann wieder? Fange ich wieder an zu funktionieren und übergehe meine Bedürfnisse? Wie sieht Wachstum dann aus, wenn es nicht aus Heilung entsteht? Wie entwickle ich mich weiter, wenn ich gesund bin, wenn es keine Symptome mehr anzuschauen gibt? Ich hätte nicht gedacht, dass ich vor Heilung und gesund sein so viel Angst habe. Dass ich so viele Fragen habe. Ich kann mir dieses Leben nicht vorstellen und doch will ich es. Ich wusste immer, dass der Moment kommen wird, in dem alles geheilt ist und es "nur" noch darum geht, meine Potentiale zu leben, über mich hinauszuwachsen und "einfach" ich zu sein. Aber wie sieht das aus? Wie sieht so ein Leben aus? Was mache ich? Wer bin ich da? Ich kann es mir nicht vorstellen. Wie krass ist das denn bitte? Das alles hat so viel Zeit in Anspruch genommen. Was tue ich mit dieser Zeit?

WER BIN ICH UND WER WILL ICH SEIN???

Die Antworten werden kommen. Das weiß ich und ich bin jetzt schon gespannt, wie sie wohl ausfallen mögen, was mir meine Seele dazu zu sagen hat. Ich entscheide mich für die Veränderung,  für Gesundheit, für mich, auch wenn ich nicht weiß, wie das alles aussehen wird. Tief in mir weiß ich, dass es gut für mich ist. Tief in mir weiß ich, dass meine Seele den Weg kennt. Ich werde sie wohl vorausgehen lassen und ihr vertrauensvoll ins Ungewisse folgen.

Bitte verzeiht diesen etwas wirren Artikel. Ich musste es aufschreiben, um es mir selbst klar zu machen. Und irgendwie glaube ich auch, dass er euch trotz der Verwirrung hilft. Denn ich könnte mir vorstellen, dass viele vor einer Veränderung, die sie eigentlich wollen, Angst haben.

Herzensgrüße von mir
Anja

PS: Ich war im März schon einmal in so einer Phase, in der mich das Neue ziemlich überfordert hat. Damals ist dieser heilsame Artikel entstanden: Zeit für neue Wege! Wirklich? Darin findet ihr ein wunderbares, hilfreiches Gleichnis von Susanne Hühn zu dieser Zeit des Wandels!

Wie mag es nach der gewünschten Veränderung aussehen?
Foto: Anja Reiche

Freitag, 17. Juni 2016

Time to change - Auf zu neuen Ufern!

Alles, was die letzten Wochen an die Oberfläche gespült wurde, uns getriggert und beschäftigt hat, fließt nun nach und nach ab. Was für eine Erleichterung. Es wird wieder mehr Platz in unserem Energiesystem. Wieder haben wir alten Ballast verwandelt und entlassen. Und zwar einen ziemlich großen Brocken, denn was mich angeht, war da auch ein Haufen kollektiver Schuld meiner Ahnen dabei. Nun ist wieder ein Stück mehr Freiheit zu spüren. Leichtigkeit und neue Klarheit halten wieder Einzug. Uns steht wieder mehr Energie zur Verfügung. Zum einen, weil wir uns wieder gereinigt haben und nicht mehr so viel Energie in Blockaden gebunden ist und zum anderen, weil wir die Energie gerade nicht für die innere Arbeit brauchen. Wir können sie wieder mehr ins Außen richten und die Dinge tun, die uns am Herzen liegen. Daran war in den letzten Wochen ja irgendwie nicht zu denken. Zumindest ging es mir so.

Die letzten Nächte habe ich als unheimlich heilsam empfunden. Ich habe enorm bewusst geträumt und mit ganz vielen Situationen Frieden geschlossen, habe von Fülle geträumt, von Wundern und Überfluss. Beim Aufwachen war ich jedes Mal so erfüllt und zutiefst zufrieden, dass mir schon fast die Worte dafür ausgehen. ♥

Und nun spüre ich die Welle des Neuen auf mich zurollen. Ich habe mich die letzten Tage nochmal ganz bewusst für mich und meinen Seelenweg entschieden, mit aller Inbrunst, radikal, rigoros und mit absoluter Entschlossenheit. Ich habe mich für alle Veränderungen geöffnet, für alles, was nun in mein Leben kommen möchte, was jetzt gerade wichtig und richtig für mich ist. Wie immer es aussehen mag, es wird mir dienen. Ich habe mich für das große Unbekannte entschieden, für Wunder und wunder-bare "Zufälle". Alles, was nicht zu mir gehört, geht und darf auch gehen. Alles, was ich leben will und zum Ausdruck bringen will, darf noch mehr kommen, ist schon spürbar. Die Zahnrädchen der Synchronizitäten rattern. Ich kann sie hören. Das Universum arbeitet auf Hochtouren. Die Weichen werden neu gestellt, alles vorbereitet für die nächste Ladung unfassbarer Begebenheiten.

Tatsächlich fühlt es sich an wie eine riesige Welle, die mit enormer Kraft auf mich zukommt und mich mitreißen wird. Das weiß ich. Allerdings macht mir das keine Angst mehr. Vielmehr bin ich freudig erregt und stehe schon in Position, um mich endgültig in die Fluten zu werfen. Auf zu neuen Ufern!!! Denn da wird sie mich hintragen diese Welle, zu neuen Ufern, in ein neues Ich, in eine neue Form des SEINS! Wieder ein Shift, wieder ein enormer Wandel und ich freue mich wie ein kleines Kind an Weihnachten. GESCHENKE!!!! ♥ Deren Energien sind schon da, schon fast greifbar und bald werden sie in materieller Form in unser Leben flattern, sich manifestieren, uns abermals staunen lassen über dieses grandiose System, das sich Leben nennt!!!

Time to change!!! Ich bin bereit für alles, was jetzt gut für mich ist! Aber sowas von... ♥♥♥


Foto: Anja Reiche

Sonntag, 12. Juni 2016

Entscheidest du dich für dich selbst?

Wir stehen jetzt an einem ganz wichtigen und im wahrsten Sinne des Wortes entscheidenden Punkt auf unserem Weg zurück zu uns selbst, in unserer Transformation.

Entscheiden wir uns für uns selbst?

Diese Frage stellt sich gerade. Sie wabert durch den Orbit, hängt im Raum, ist zum Greifen, kann nicht mehr übersehen werden. Sie drängt sich förmlich auf, steht momentan an jeder Ecke und wartet auf unsere Antwort.

Haben wir endlich den Mut, rigoros JA zu uns und unserem Wesen zu sagen? Haben wir den Mut, uns ohne Netz und doppelten Boden für unseren Seelenweg zu entscheiden? Haben wir den Mut, uns nun endlich anzuerkennen, mit allem, was uns ausmacht? Haben wir endlich den Mut, unsere wahre Größe und unseren wahren Wert anzuerkennen und auszudrücken? Haben wir den Mut, zu uns zu stehen, egal, was die anderen sagen? Haben wir den Mut, unsere Träume zu verfolgen und anzugehen, auch wenn wir keine Ahnung haben, wie genau sich das gestalten soll?

Haben wir all diesen Mut? Oder knicken wir wieder ein und lassen uns von den äußeren Umständen abbringen? Lassen wir es doch lieber bleiben, weil uns dann unsere alten Freunde lieber mögen? Lassen wir es wieder sein, weil doch gerade kein Geld da ist? Lassen wir es wieder sein, weil die Ideen noch nicht konkret genug sind, wir noch nicht gut genug sind, wir doch lieber wieder in die alten Muster der scheinbaren Sicherheit zurück verfallen? Passen wir uns lieber wieder an? Machen wir lieber wieder etwas, weil wir damit schließlich unsere Brötchen verdienen können, auch wenn uns diese Tätigkeit gar keinen Spaß macht? Schieben wir unsere Träume wieder auf die lange Bank auf irgendwann, wenn dies oder jenes besser ist, Geld da ist, die Kinder aus dem Haus sind, der richtige Partner an unserer Seite?

Wir stehen auf dem Prüfstand. Das Leben will wissen, wie ernst es uns mit uns wirklich ist. Wir haben diese wichtige Entscheidung nun zu treffen. Das Universum will wissen, was es uns liefern darf: Den alten Mist von früher oder unsere Träume? Alte Muster oder neues Denken? Tretmühle und Scheinsicherheiten oder Selbstverwirklichung und Erfüllung? Altes Leid oder Wunder?

Was wollen wir? Er ist ein Wendepunkt dieser Juni! In welche Richtung gehen wir jetzt? Die Sommersonnenwende steht kurz bevor. Darf unser Leben auch eine Wende nehmen? Haben wir endlich genug gelitten, um zu verstehen, dass wir hier sind, um unsere wahre Größe zu leben? Haben wir endlich begriffen, dass wir seit tausenden von Jahren die erste Generation in unserer Ahnenreihe sind, die sich wirklich und wahrhaftig selbst leben darf? Dass wir endlich alle auferlegte Schuld und Selbstzweifel ablegen dürfen und auch können? Dass wir hier sind, um uns endlich von allem zu befreien, was nicht wir selbst sind, was nicht ausdrückt, wer wir im Kern sind?

Nicht nur das Universum, das Leben, wartet auf unsere Entscheidung. Auch unsere Ahnen tun es. Wir können so viel für sie lösen und ihren Weg gleichsam mit unserem zusammen heilen. Wir können jetzt ein für alle mal Schluss machen mit Selbstverrat, Unterdrückung der eigenen Bedürfnisse und Wünsche, mit Verzagtheit, Kleinheit, Wertlosigkeit, eingeredeten Schuldgefühlen, Scham für das eigene Wesen, dem Fristen eines grauen Daseins aus Pflichten und Zwängen, dem Gefühl, verkehrt zu sein.

Wir können uns hier und heute für uns und unsere Freiheit, unseren Selbstausdruck, unsere Kraft, unser Potential, unseren Seelenweg entscheiden. Die Zeit ist reif! Dieser Juni wartet auf unsere Stimme!

Tun wir es? Sagen wir JA? Ich schon!

Mit jeder Faser meines Herzens sage ich JA zu mir, zu meinem wahren Wesen, zu allem, was mich ausmacht, zu meinen Vorlieben und Abneigungen, zu meinen Eigenarten und Besonderheiten, zu meinen Talenten und dem, was meine Seele hier auf die Erde bringen will. Drunter mache ich es nicht mehr, weil ich es mir wert bin! Ich will mich weder verbiegen noch verraten. Ich will ich sein. ICH BIN ICH! Immer, in jedem Moment! Das gestehe ich mir zu, dafür entscheide ich mich und dafür werde ich jeden Tag reichlich belohnt! Ich bin wertvoll! Ich bin göttlich! Ich verdiene das Beste! Ich verdiene Wunder am laufenden Band! Ich verdiene Erfüllung, Fülle und getragen werden. Ich verdiene Geschenke und alles, was mein Herz begehrt, weil ich wertvoll bin so wie ich bin. Weil ich etwas zu geben habe. Weil ich ICH bin! Weil ich BIN!

Wie fällt deine Antwort aus?


Foto: Anja Reiche


Montag, 6. Juni 2016

Die Ernte wird kommen

Die letzten Wochen waren irgendwie wieder Hardcore! Mein Artikel "Im Geburtskanal der Transformation" hat gezeigt, dass ich damit nicht alleine bin. Ich habe so unfassbar viele Reaktionen und Rückmeldungen darauf bekommen, wie noch zu keinem Artikel zuvor. Innerhalb von zwei Tagen hatten über 6000 Menschen diesen Artikel gelesen und viele haben mir bestätigt, dass es ihnen ganz ähnlich geht.

Ich muss sagen, dass ich ganz schön in den Seilen hing und mir einfach nur gewünscht habe, dass diese krasse Phase zu Ende geht. Alles ging Schlag auf Schlag, ein Thema jagte das nächste, die Emotionen fuhren Achterbahn, der Körper pfiff mal wieder aus dem letzten Loch. Mitte April hätte ich noch gesagt, dass ich der Heilung auf allen Ebenen zum Greifen nahe bin. In und jetzt kurz nach  dieser anstrengenden Phase war ich mir da nicht mehr so sicher und leichte Verzweiflung und Unmut machten sich breit, dass diese Anstrengung und Transformation wohl nie aufhören wird. Ich war wütend, ungeduldig, unzufrieden und einfach nur genervt davon, dass ich wohl doch noch nicht so weit bin, wie ich mich vermutet habe. Ätzend! Da kann man schon mal wieder alles anzweifeln und sich fragen, ob man hier überhaupt das Richtige tut.

Heute hat sich dann einiges wieder ins rechte Licht gerückt (inspiriert wurde ich von der Botschaft der Geistigen Welt für den Juni, übermittelt von Robert Betz) und ich kann mir und uns sagen :

Wir tun das Richtige! Die Ernte wird kommen und sie wird gut!  

Die Anstrengung zahlt sich immer mehr aus und irgendwann werden wir einfach nur noch staunen und uns freuen, dass wir diesen Weg gegangen sind, dass wir durchgehalten haben, dass wir nicht aufgegeben haben, dass die innere Stimme, die uns immer wieder antreibt, weiterzumachen, stärker war als unsere Verzweiflung und das Hadern.

Ich möchte heute für euch ein solcher Seelentröster sein, wie er von der Geistigen Welt beschrieben wird. Wir haben schon sooo viel erreicht, schon so viel gewandelt, angeschaut, geheilt, sind schon so weit fortgeschritten in der Freude und Leichtigkeit, der Heilung. Wir heilen mit unserer Arbeit und unserem Mut nicht nur uns selbst, sondern auch die Welt. Wir lösen Themen, die schon so viele Generationen da waren. Wir lösen sie endgültig. Wir tun nicht nur uns selbst einen Riesengefallen sondern der ganzen Menschheit. Was wir an uns selbst heilen, heilen wir in der Welt. Und wir machen es wirklich gut. Wir sind mutig, wir sind ausdauernd, wir sind stark, wir sind die Liebe, die so dringend gebraucht wird. Lasst uns jetzt auf den letzten Metern nochmal alle Kraftreserven mobilisieren, lasst uns nochmal erinnern, warum wir damit überhaupt angefangen haben: Es gibt keine andere Option!!! Umkehren ist keine Option! Tief in uns wissen wir alle wofür es gut ist. Unsere Seelen lechzen nach dem heil sein, nach dem ganz wir selbst sein, nach Freiheit und Frieden in uns. Sie sehnen sich nach Selbstverwirklichung, nach Wachstum und Selbstausdruck. Uns zieht es hin zu unserem wahren Kern, zu unserer uns ureigenen Kraft, zu unserem uns ureigenen Wissen, zu unserer Weisheit, auf unseren Seelenweg. Und wir spüren es, wir wollen es erleben, ganz bei uns zu sein, alles gelöst zu haben, was nicht wir selbst sind, was nicht mehr ausdrückt, wer wir wirklich sind. Danach sehnen wir uns. Wir sehnen uns nach uns selbst! Und dafür lohnt sich jede Anstrengung und jede Durststrecke. Wir werden dort ankommen, bei uns selbst, immer mehr und irgendwann sind wir ganz da! Das ist unsere Ernte, die kommen wird. Wie wunderbar!!!! ♥

Ich sende euch von Herzen ganz viel Kraft und Liebe für euch selbst und euren Weg zurück zu euch selbst! ♥

Die Ernte wird kommen und sie wird gut!!!!!


Foto: Anja Reiche



Donnerstag, 2. Juni 2016

Eine neue Wahl

Eine Wahl, die ich treffe, hier und heute und aus tiefstem Herzen! Es ist an der Zeit!!!

Ich lasse alles los, was jemals meinen Körper belastet hat und gerade belastet. Ich entlasse alle Blockaden und hinderlichen Überzeugungen, die mir nicht mehr dienlich sind und nicht meinem wahren Wesen und der höchsten Wahrheit entsprechen. Ich löse jetzt alle Emotionen, die noch erlöst werden wollen. Ich entscheide mich hier und jetzt für die komplette körperliche und seelische Gesundheit, für heil sein auf allen Ebenen. Ich entscheide mich für mein heiles, gesundes Selbst, für Leichtigkeit und Freude, für Kraft und Energie. Alles Schwere entlasse ich aus meinem Körper und aus meinem Energiekörper. Ich brauche es nicht mehr. Es dient mir nicht mehr. Alle Heilung und Transformation geschieht in Leichtigkeit und Freude. Ich ehre und achte, was bisher war, denn es ist meine Schöpfung. Nun treffe ich eine neue Wahl und entscheide mich für mein wahres Wesen, meinen Kern, meine heile Seele, mein heiles SEIN, mein HEIL SEIN!!!! Ich treffe diese Wahl aus tiefstem Herzen und entscheide mich für diese Qualitäten! Ich entscheide mich für LIEBE und FREUDE, für LEICHTIGKEIT und HEIL SEIN mit jeder Faser meines Herzens!!!! So ist es!!!!

Wer diese Worte gerade auch gebrauchen kann, darf sie gerne "benutzen"! ;)
Teilen erwünscht!

Foto: Anja Reiche